5 Fragen - 5 Antworten mit Edith und Augustine - ÖBB
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5 Fragen – 5 Antworten mit Edith und Augustine

Ihr Gemeinschaftsgarten hat dem Bahnhof Kritzendorf im wahrsten Sinne des Wortes ein völlig neues Leben eingehaucht.
Als Lebensraum für seltene Eidechsen und rare Insekten, als Oase für Pflanzen und Blumen und als Ort, in dem das Warten auf einen Zug zum Naturerlebnis wird. Die beiden Gärtnerinnen überraschen aber auch mit ihren Antworten auf unsere Fragen.

Welchen Tipp haben Sie für eine lange Zugfahrt?

Augustine: Ich würde sagen: einen langsamen Zug wählen, weil man da mehr Landschaft sieht. Ich fahr zum Beispiel oft nach Bregenz und da schaue ich immer das ich langsame Züge nehme. Man sieht einfach mehr.

Edith: Ja, die Landschaft wird vorbeigezogen, wunderschön!

Edith (links) & Augustine (rechts) in ihrem Gartenparadies

Wo sitzen Sie den im Zug am Liebsten?

Augustine: In Fahrtrichtung und am Fenster.

Edith: Natürlich, Ich will ja hinausschauen.

Augustine: Ich wähle gern einen Vierersitz oder einen Sitz wo mehrere Fahrgäste sitzen, weil ich gern mit den Menschen ins Gespräch komme.

Edith: Ja, so haben wir uns auch kennengelernt. In einem Zug.

Sie haben sich im Zug kennengelernt?

Augustine: Ich habe genau gegenüber vom Bahnhof gewohnt.

Edith: Und ich im Strombad. Wir haben uns immer wieder am Bahnhof und im Zug getroffen. Irgendwie kommt man dann ja zusammen.

Augustine: Ich hatte einmal ein Foto von der Au mit, die Edith ist neben mir gesessen und wir haben angefangen uns zu unterhalten, wie schön die Au ist. Und dann haben wir einen gemeinsamen Ausflug in die Au geplant. So hat das angefangen.

Haben sie einen Lieblingsbahnhof?

Edith: Der Kritzendorfer Bahnhof natürlich! Das war immer schon mein Bahnhof. Die alten wunderschönen Gebäude, das hat mir immer gefallen. Und jetzt haben wir die Gärten und es ist so viel geschehen, wenn man das in ein Buch schreibt, das glaubt man kaum. Es ist viel Schönes entstanden. Haben sie eine besondere Gartenphilosophie?

Edith: Natur pur! Ohne Gift, ohne irgendwas, so wächst alles schön. Und da fühlt sich jeder wohl. Die Pflanzen, die Tiere und die Menschen.

Edith Czernilofsky und Augustine Mühlehner sind die Protagonistinnen der vierten Episode der neuen Staffel von „Gleisgeschichten“. Sie haben den Bahnhof Kritzendorf in eine Naturoase verwandelt.

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