Aktuelle Lage Strecke Budapest – Wien – München

Die Situation auf den Strecken von Ungarn nach Österreich und von Österreich nach Ungarn ist derzeit eine besondere. Hier finden Sie den jeweils aktuellen Stand:

25. November 10:30 Uhr

Ab Freitag 27. November 2015 werden wieder ÖBB Railjet-Züge zwischen Budapest/Wien und München über Salzburg fahren. Der direkte Zugverkehr zwischen Salzburg und München mit Railjet und EC-Züge war seit Mitte September unterbrochen. Um eine lückenlose, behördliche Kontrolle der Fahrgäste zu ermöglichen, ist es leider notwendig, dass alle Reisenden am Salzburger Hauptbahnhof nach München umsteigen. Die Kontrollen durch die Behörden erfolgen im Zuge des Umstiegs in eine dort wartende Railjet-Garnitur am selben Bahnsteig. Somit sind kurze und witterungsgeschützte Wege für die Fahrgäste nach Rosenheim oder München garantiert.

Grafik Salzburg - Umstieg - München

Reisende ab Salzburg können schon früher nach der behördlichen Kontrolle am Bahnsteig in die bereitgestellte Railjet-Garnitur einsteigen. Für die Railjet Züge die am Münchner Hauptbahnhof starten und über Salzburg nach Wien und Budapest verkehren geht es ohne Umstieg direkt an die Zielbahnhöfe in Salzburg, Linz, St. Pölten und Wien. Die ÖBB ersuchen die Reisenden unbedingt gültige Reisepapiere für die Benützung der grenzüberschreitenden Züge zwischen Österreich und Deutschland mitzuführen.

Darüber hinaus verkehren folgende Zugverbindungen zwischen Österreich und Deutschland weiterhin planmäßig:

  • Die ICEs von Wien Hauptbahnhof über Passau in Richtung Frankfurt/Main
  • Der Nachtverkehr über Passau nach Hamburg und Düsseldorf sowie der Nachtverkehr zwischen Wien und Berlin
  • Die ÖBB-DB Eurocity-Züge von Venedig oder Verona über Innsbruck und Kufstein nach München sowie der ÖBB-Intercity über Bregenz, Lindau nach Stuttgart-Münster.
  • Der grenzüberschreitende S-Bahn Verkehr der ÖBB zwischen Salzburg und Freilassing (teilweise bis Bad Reichenhall) im Stundentakt

Bahnsteig_Salzburg

Die Eurocity-Züge von Klagenfurt/Graz über Salzburg nach München HBF können derzeit leider noch nicht von Österreich grenzüberschreitend nach Deutschland genutzt werden. Diese EC-Züge enden weiterhin am Salzburger Hauptbahnhof. In Deutschland verkehren diese Züge ab Freilassing weiter bis nach München und Frankfurt. In der Gegenrichtung von Frankfurt über München nach Salzburg und weiter bis Klagenfurt/Graz können diese Züge durchgehend ohne Umstieg genutzt werden.

21. September 10:30 Uhr

Die Lage an den Bahnhöfen und dem Zugverkehr ist unverändert. Die Strecke Salzburg-München ist bis auf weiteres durch die deutschen Behörden geschlossen.

Auch auf den Bahnhöfen ist die Lage unverändert. Es sind immer wieder mehrere hundert Schutzsuchende Menschen auf den Bahnhöfen. Aber durch die gemeinsame Hilfe der Hilfsorganisationen, den freiwilligen Helfern und Heferinnen und unseren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen ist die Situation gut zu meistern.

Danke weiterhin für ihr Verständnis, dass wir in dieser Situation das Notwendige tun um allen Menschen zu helfen.

18. September 10:15 Uhr

Seit heute, Freitag 18.09., werden die Fernverkehrszüge die von Zürich, Bregenz oder Innsbruck kommen und nach Salzburg, Wien, Budapest fahren erstmalig wieder über das „Deutsche Eck“ – das ist die Strecke Kufstein – Salzburg – gefahren. Die Züge haben keinen Halt auf deutschem Gebiet und bringen damit weitere Stabilität in unserenFahrplan auf der Weststrecke.

Vereinzelt kann es bei diesen “Korridorzügen“ zu kleinen Verspätungen kommen. Kunden werden gebeten, Reisedokumente bei Bahnreisen über Deutschland mitzuführen.

17. September 11:00 Uhr

Ab Freitag, 18.09. wird der Zugverkehr zwischen Ungarn und Österreich wieder aufgenommmen. Dazu laufen in diesen Stunden die entsprechenden logistischen und produktionstechnischen Vorbereitungen. Die Railjet-Verbindung auf der Strecke Wien – Budapest, Eurocity-Züge und Nachtzüge sowie grenzüberschreitende Regionalzüge fahren damit ab Freitag wieder planmässig.Wir bedanken uns bei Ihnen für das Verständnis für die Sperre und die entstandenen Unannehmlichkeiten.

 Status Zugfahrten nach Deutschland über Salzburg

Der Zugverkehr zwischen Salzburg und dem Deutschen Bahnhof Freilassing bzw. München  ist weiterhin unterbrochen und derzeit nicht planbar, da Fernverkehrszüge, in Freilassing Grenzkontrollen durch die Deutsche Grenzpolizei unterzogen werden, die zu großen Wartezeiten führen. Fahrten nach Salzburg sind weiterhin möglich. Fahrgäste die von Wien nach Salzburg reisen, erhalten von den ÖBB eine Gratis-Reservierung. Es werden derzeit keine Tickets für Reisen nach Deutschland über Salzburg verkauft. Bereits gekaufte Tickets werden an den Personenkassen rückerstattet.

  • Die Gratis-Sitzplatzreservierung ist bei Online- oder Mobile-Buchungen automatisch inkludiert.
  • Fahrgäste, die ihr Ticket im ÖBB Reisezentrum kaufen, erhalten die Gratis-Reservierung zum Ticket.
  • Wer bereits ein Ticket gekauft hat (6 Monate Vorverkaufsfrist), kann sich seine Gratis-Reservierung mit gültigem Ticket Wien-Salzburg im ÖBB Reisezentrum abholen.

 Der Personennahverkehr ist zwischen den Bahnhöfen Salzburg Liefering und Freilassing in Bayern zur Gänze eingestellt. Es gibt auch keinen Schienenersatzverkehr.

 Die Fernverkehrszüge nach und von Innsbruck darüber hinaus gelegene Zielbahnhöfe die planmäßig über die Deutsche Korridorstrecke zwischen den Bahnhöfen Salzburg Hbf und Kufstein verkehren, werden zwischen Salzburg und Wörgl über Zell am See umgeleitet. Mit einer Verspätung von rund 90 Minuten muss gerechnet werden.

16. September 10:30 Uhr

Aufgrund einer Anweisung der deutschen Behörden ist der Zugverkehr von und nach Deutschland ab Salzburg bis auf weiteres eingestellt.

15. September 12:00 Uhr

Der Strom von Menschen in Richtung Deutschland ist ungebrochen. Immer noch versuchen täglich Tausende Österreich von ungarischen Grenze nach Deutschland zu durchqueren.
Durch die neuen Grenzkontrollen der deutschen Behörden dauern Reisen nach Deutschland derzeit deutlich länger als bisher. Das führt zu einem Rückstau in Österreich – bei Autos, wie bei Zügen.

Das führt zu einem immer größer werdenden Problem an Österreichs Bahnhöfen: Es strömen derzeit mehr Menschen in die Bahnhöfe herein, als wir mit Zügen wieder rausbeförderen könnnen.

Auf den Bahnhöfen wie Wien Westbahnhof und Wien Hauptbahnhof gibt es derzeit viel mehr Zustrom als Abstrom. Zusätzlich zu denen, die mit dem Zug ankommen, kommen immer mehr Menschen vor Ort mit Taxis oder werden von wohlmeinenden Helfern an die Bahnhöfe gebracht.

Wenn weiterhin mehr Menschen pro Tag ankommen, als abfahren können, droht früher oder später eine Bahnhofsüberlastung.

Das kann dazu führen, dass die Sicherheit auf den Bahnsteigen gefährdet ist: Es darf nicht passieren, dass Menschen über die Gleise laufen, um vermeintlich abfahrende Züge zu erreichen. (Gleichzeitig würde die Abfahrt eines Zuges noch länger dauern, wenn man solche gefährlichen Situationen mitberücksichtigen muss. Was dazu führt, dass weniger Züge pro Tag fahren können…)

Darum muss der Zugang zu den Bahnsteigen immer wieder beschränkt werden.Dies war gestern Nacht schon auf dem Hauptbahnhof der Fall: Der Zugang wird immer wieder aufgemacht für jene Menschen, die mit dem jeweiligen Zug fahren können. Die Wiener Polizei hilft uns dabei das sicherzustellen. Damit die Sicherheit aller gewährleistet bleibt und der Zugbetrieb aufrecht erhalten werden kann. Eine ähnliche Regelung wird für den Wiener Westbahnhof entwickelt.

Die Bahnhofshallen werden weiter frei zugänglich bleiben.

Es ist essentiell, dass die Bahnhöfe und Bahnsteige frei bleiben, da sonst die Bahninfrastruktur zusammen brechen und gar keine Züge mehr fahren können.

Bereits ein einziger Bahnhof, an dem nicht mehr gefahren werden kann, kann der Auslöser dafür sein – besonders, wenn es betrieblich sehr wichtige Bahnhöfe wie der Wiener Westbahnhof und Hauptbahnhof sind.

Infos für die Reise nach Deutschland

Fahrten nach Deutschland sind grundsätzlich möglich, allerdings mit deutlichen Einschränkungen und wir raten davon ab. Reisende müssen gültige Reisedokumente mitführen, die Grenzkontrollen führen zu Verspätungen der Züge von 90-120 Minuten. Dadurch kann es zu einem Rückstau und einzelnen Ausfällen von Zügen kommen.

Sonderzüge werden nicht eingesetzt, weil sie von Deutschland nicht übernommen werden.

Die Schnellbahn in Salzburg fährt wir schon gestern bis auf weiteres nicht über die Grenze und endet in Salzburg Liefering.

Infos für die Reise nach Ungarn

Nach Ungarn bleiben die Eisenbahnverbindungen zwischen Szentgotthard und Heiligenkreuz in der Steiermark unterbrochen, ebenso wie die Strecke zwischen Wien und Budapest via Hegyeshalom.

14. September 14.45 Uhr

Aufgrund der Grenzkontrollen in Deutschland kommt es derzeit zu erheblichen Verzögerungen. Der Zugverkehr von Salzburg Richtung Deutschland ist deshalb bis auf weiteres eingestellt, es kommt zu erheblichen Verspätungen. Züge von Wien West fahren bis Salzburg, ab dort ist eine Weiterreise bis auf weiteres nicht möglich.

14. September 09.30 Uhr
Seit 8 Uhr wurde der Zugverkehr mit Fernverkehrszügen auch wieder zwischen Salzburg und Freilassing in Bayern offiziell aufgenommen. Derzeit muss die Strecke aber immer wieder aufgrund von Flüchtlingen im Gleis gesperrt werden.

Aus diesem Grund werde bis auf Weiteres die Korridorzüge über Zell am See geführt. Bitte rechnen sie hier mit Verspätungen.

Die railjet und EC-Züge die ab Salzburg nach München verkehren werden in Freilassing gestoppt und dort von der Deutschen Polizei kontrolliert. Daher kommt es hier zu Verzögerungen von 15-20 Minuten. Reisende werden aufgefordert die notwendigen Reisepapiere generell mitzuführen. Der Nahverkehr zwischen Salzburg und Freilassing bleibt weiterhin unterbrochen. Die ÖBB S-Bahn ab Salzburg Hbf. fährt bis und ab Salzburg Liefering. Die Züge des Nahverkehrs in Bayern fahren nur bis und ab Freilassing – eine durchgehende Fahrt mit Nahverkehrszügen zwischen Freilassing in Bayern und Salzburg ist derzeit nicht möglich.

Aktuelle Infos zum aktuellen Stand im Zugverkehr finden Sie immer aktuell unter streckeninfo.oebb.at

13. September 21.30 Uhr

Zugstopp zwischen Deutschland und Österreich bis auf Weiteres

Auch Zugverkehr von und nach Ungarn bleibt weiterhin ausgesetzt – Schutzsuchende in Zügen und auf den Bahnhöfen werden von Einsatzkräften und Hilfsorganisationen versorgt und betreut

Deutschland hat am frühen Sonntagabend den Zugverkehr zwischen Österreich und Deutschland bis auf Weiteres ausgesetzt. Das heißt: Es gibt im Moment keinen grenzüberschreitenden Zugverkehr.

Kulanzlösung für Tickets für Reisen nach Deutschland

Damit gibt es auch keinen Schienenersatzverkehr von den betroffenen Grenzbahnhöfen über die Grenze. Für bereits gekaufte Tickets wird es Kulanzlösungen geben. Betroffene wenden sich bitte an das Kundenservice unter 05 1717. Neue Tickets für Reisen nach Deutschland werden momentan nicht verkauft.

ÖBB stellen über 1.000 Übernachtungsmöglichkeiten für Schutzsuchende

Jene Menschen auf der Flucht, die nach Deutschland unterwegs waren oder auf den Bahnhöfen auf ihre Weiterreise nach Deutschland gewartet haben, werden zwischenzeitlich in verschiedenen Quartieren untergebracht. Die ÖBB unterstützen die Unterbringung und stellen dafür insgesamt über 1.000 Übernachtungsmöglichkeiten in ganz Österreich zur Verfügung. Koordination der Quartiere sowie Unterbringung und Versorgung der Schutzsuchenden erfolgt dabei auf Anweisung und unter der Leitung der Behörden und Einsatzkräfte bzw. der Hilfsorganisationen.

Aufrechterhaltung des Bahnverkehrs im Fokus

Eine Ausnahmesituation wie diese ist eine nicht zu unterschätzende Herausforderung für das gesamte System: Wir müssen daher – bei allen Aufgaben, die wir derzeit zusätzlich erledigen – unseren Fokus vor allem immer auf die Aufrechterhaltung eines sicheren Bahnbetriebes legen, gleichzeitig den planmäßigen Zugverkehr für alle Reisende auf dem ÖBB-Netz innerhalb Österreichs sicherstellen.

Voraussetzung dafür ist eine stabile Situation an den großen Bahnhöfen. Besonders wichtig ist es dabei einer möglichen Bahnofsüberlastung vorzubeugen: Bereits ein einziger überfüllter Bahnhof, kann zum Erliegen des gesamten Bahnverkehrs führen.

Regulärer Verkehr für Schüler und Pendler in Österreich

Der reguläre innerösterreichische Verkehr ist für 14.09. ist im Nah und Fernverkehr laut jetzigem Informationsstand sichergestellt, wir setzen alles daran, dass es am Montag zu keinen Auswirkungen für Pendler und Schüler kommt. Für grenzüberschreitende Reisende und Pendler stellen wir bis auf weiteres Taxigutscheine bzw. Hotelgutscheine zur Verfügung die in unseren Reisezentren erhältlich sind.

Bitte an freiwillige Helfer: Keine Schutzsuchenden an die Bahnhöfe bringen

Eine große Bitte dabei an freiwillige Helfer, Taxis und Busunternehmen: Bitte bringen Sie derzeit keine weiteren Notreisenden auf eigene Faust an die Bahnhöfe! Aufgrund des enormen Zustroms stoßen die Kapazitäten an ihre Grenzen. Eine geordnete Abwicklung kann sonst nicht mehr gewährleistet werden.

Weiterhin kein Zugverkehr von und nach Ungarn

Auch der Zugverkehr zwischen Österreich und Ungarn bleibt derzeit weiterhin ausgesetzt. Das heißt: Es fahren keine keine Züge aus Österreich nach Ungarn, und keine ungarischen Züge nach Österreich. Der Betrieb von Grenzbahnhöfen wie Nickelsdorf ins Landesinnere bleibt dennoch ganz gewöhnlich gemäß Fahrplan aufrecht.   

Aktuelle Infos zum aktuellen Stand im Zugverkehr finden Sie immer aktuell unter streckeninfo.oebb.at

 

13. September 14.00 Uhr

Tausende Menschen kommen heute wieder aus Ungarn. Die ÖBB fahren darum immer wenn nötig und möglich Sonderzüge und Busse von Nickelsdorf nach Wien #Westbahnhof oder andere Destinationen. Jeweils in enger Abstimmung mit den Hilfsorganisationen vor Ort, nach Bedarf und nach Möglichkeit. Damit so viele wie möglich, die aus Ungarn kommen, sicher an Ihr gewünschtes Ziel gelangen – großteils in Richtung Deutschland. Dabei geben wir Acht, die Menschen aus den Hilfsstellen in #Nickelsdorf so gut als möglich weiter zu bringen; gleichzeitig müssen wir darauf achten, dass es immer nur so viele sind, wie die Zielbahnhöfe verkraften. (Damit nicht wieder eine #BahnhofsÜberlastung droht wie zuletzt, und das Wagenmaterial zu seinen Sicherheitswartungen kommt.)

11. September

Aufgrund der massiven Bahnhofsüberlastung wird Zugverkehr auf den Strecken Wien – Budapest und Budapest – Wien auch heute ausgesetzt, und wird auch am Wochenende (dem 12. und 13. September) nicht wieder aufgenommen. Wir bitten unsere Fahrgäste um Verständnis.

Das Aussetzen des Zugverkehrs auf dieser Strecke ist notwendig um die Situation an den Bahnhöfen und großen Knotenpunkten stabilisieren zu können.

Es wird auch weiterhin mit einem großen Zustrom an Reisenden gerechnet, aktuell ist es notwendig den Rückstau der Reisenden der letzten Tage zu bewältigen.

Aktuell werden keine Tickets für Fahrziele in Ungarn verkauft. Für Pendler, Schüler und Schülerinnen wird im Abschnitt Bruck/Leitha – Zurndorf ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Kittsee ist davon nicht betroffen und wird planmäßig geführt.

Aktuelle Auskünfte und Streckeninformationen finden Sie auf www.oebb.at. Ebenso stehen Ihnen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den ÖBB Reisezentren, sowie telefonisch unter 05 1717 zur Verfügung.

10. September

Wir müssen aufgrund der massiven Überlastung aus Ungarn kommenden Zügen den Zugverkehr nach und von Ungarn vorübergehend aussetzen. Ausgesetzt werden also die Railjet-Verbindung auf der Strecke Wien – Budapest und Budapest – Wien, Eurocity-Züge und Nachtzüge sowie grenzüberschreitende Regionalzüge. Bis auf weiteres werden keine Tickets für Fahrziele in Ungarn verkauft. Für Pendler und Schüler aus dem Raum Neusiedl/See und Bruck/Leitha wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen organisiert.

Weitere Infos dazu finden Sie auch FAQs: Fragen und Antworten zur Strecke von und nach Ungarn

Die ÖBB arbeiten mit Hochdruck daran einen stabilen Zugverkehr aufrecht zu erhalten.

Eine Bitte an alle freiwilligen Helfer: Bitte bringen sie derzeit keine Schutzsuchenden mehr auf eigene Faust zu den Bahnhöfen! Es ist uns derzeit nicht möglich sie hier zu managen. Gleichzeitig erschwert es uns alle Reisenden, die jetzt schon da sind, schnell an ihr Ziel zu bringen.

Für die Unterstützung von Menschen auf der Flucht kontaktieren Sie bitte die Hilfsorganisationen.

Wir bitten um Ihr Verständnis und danken für Ihre Unterstützung!


8. September

Der Zugverkehr Wien-Budapest konnte im Laufe des gestrigen Tages stabilisiert werden. Auch heute verkehrten die Züge auf dieser Strecke planmäßig.



 7. September

Die Situation im Zugverkehr konnte heute stabilisiert werden. 3 Sonderzüge verkehrten neben dem planmäßigem Zugverkehr.

Auf der Strecke Wien-Budapest und retour sind die ÖBB am Montag gemeinsam mit ihrem ungarischen Partner MAV-Start zum regulären Fahrplan zurückgekehrt. Die Züge fahren planmäßig.

Christian Kern, ÖBB-Holding AG: „Die Kooperation mit der ungarischen Bahn hat am heutigen Tag sehr gut funktioniert. Wir konnten wieder zum Normalbetrieb zurückkehren. Das ist eine gute Nachricht für unsere Kunden. Auch die Westbahn hat die ÖBB am Montag auf der Strecke von Wien nach Salzburg unbürokratisch unterstützt,“ bedankte sich Kern bei den Mitarbeitern des anderen Bahnunternehmen.


6. September 2015, 18:15 Uhr

Vorschau auf Morgen, Montag:
Morgen Früh nehmen wir wieder den Betrieb auf der Strecke Budapest – Wien wieder regulär auf. Der erste railjet fährt laut Fahrplan um 6:05 in Budapest-Keleti ab und geht ganz gewöhnlich über Wien weiter zu seinem jeweiligen Bestimmungsort.

Auch innerhalb von Österreich werden wir den normalen Fahrplanbetrieb wieder aufnehmen.

Betreffend Situation am  Wiener Westbahnhof: Hier gibt es eine Änderung für die Spendenzulieferung. Hilfsgüter bitte ab jetzt nur noch in der Langauergasse 2 abzugeben. Dies ist nötig um den Normalbetrieb des Wiener Westbahnhofes zu gewährleisten.

6. September 2015, 15:00 Uhr

Eine kurze Übersicht zu den derzeitigen Zügen von der ungarischen Grenze nach Wien fahren. Entlang der Grenze gibt es zwei Bahnhöfe:

Hegyeshalom auf ungarischer Seite
Nickelsdorf auf österreichischer Seite

Die ungarische Bahn fährt derzeit normale regionale Züge aus Ungarn an die Grenze nach Hegyeshalom. Die österreichische Bahn fährt zwei Zugverbindungen von den beiden Grenzbahnhöfen nach Wien.

  • Von Hegyeshalom nach Wien Westbahnhof fährt ein railjet – alle zwei Stunden. Der railjet hält dabei bei Bedarf auch eine Station weiter in Nickelsdorf, um dort Menschen aufzunehmen.
  • Von Nickelsdorf nach Wien Westbahnhof fährt ein Shuttlezug – ebenfalls alle zwei Stunden (alternierend zum railjet; also jeweils immer zu jener Stunde, wenn der railjet grad nicht fährt)

Einzige Ausnahme davon war eine Situation heute: Auf dem Bahnhof Hegyeshalom bleiben nach Abfahrt eines railjet noch zu viele Menschen auf dem Bahnsteig zurück, die keinen Platz mehr im Zug fanden. Darum holten die ÖBB diese Menschen auf dem Bahnsteig zusätzlich mit einem eigenen Shuttlezug ab: Der fuhr also von Nickelsdorf nach Hegyeshalom und von dort nach Wien Westbahnhof. (Sollte es wieder zu einer Ausnahmesituation kommen, sind die ÖBB vorbereitet, solch eine Sonderfahrt zu wiederholen.)

Die Lage an unseren Bahnhöfen normalisiert sich inzwischen langsam.

Updates folgen.

6. September 2015, 09:50 Uhr
Gestern sind wir insgesamt 40 Züge (36 Planzüge und 4 Sonderzüge) nach Deutschland gefahren.
In der Nacht gegen 1 Uhr sind wir noch einen Sonderzug von Wien Westbahnhof nach Deutschland gefahren und konnten so nochmal ca. 800 Personen befördern.
Insgesamt haben wir 11.000 Menschen von Ungarn nach Deutschland gebracht.
Heute sind bereits knapp 2000 Menschen weiter geleitet worden.
Nach aktuellem Stand rechnen wir derzeit mit ca. 300 Personen die an der Grenze aus Ungarn ankommen.
Wir werden wie gestern im Stundentakt aus Nickelsdorf diese Menschen nach Wien befördern. Derzeit befinden wir uns noch in der Detailplanung.
Es stehen weiterhin mehr als 100 Mitarbeiter der ÖBB auf den Bahnhöfen im Einsatz.
5. September 2015, 12:50 Uhr

 

Liebe Fußballfreunde, eine Bitte an euch. Aufgrund der Situation mit Flüchtlingen am Westbahnhof bitten wir euch schon in Hütteldorf auszusteigen. Von dort habt ihr die U-Bahn die euch zum Match bringt. Alle Züge bleiben heute auch in Hütteldorf stehen. Danke für eure Unterstützung.


5. September 2015, 12:45 Uhr
ÖBB-Chef Christian Kern hat sich selbst ein Bild zur Lage gemacht

ÖBB-Chef Christian Kern hat sich am Samstag selbst
ein Bild der aktuellen Situation am Wiener Hauptbahnhof gemacht.
Hunderte Flüchtlinge waren auf den Bahnsteigen unterwegs. „Das ist
natürlich eine große Herausforderung, ein Ausnahmezustand“, sagte er
im Gespräch mit der APA. Die Bahn habe „alles, was wir an
Mitarbeitern und Ressourcen zur Verfügung haben, mobilisiert“.

Die ganze APA-Meldung lesen Sie hier.

5. September 2015, 12:00 Uhr

 

Die ÖBB stellen 4.650 Sitzplätze, die heute österreichweit zusätzlich im Einsatz sind, bereit. Darüber hinaus noch weitere 100 ÖBB-MitarbeiterInnen an den Bahnhöfen.

5. September 2015, 10:00 Uhr

 

Derzeit halten alle Railjets außerplanmäßig in Nickelsdorf in Richtung Wien. Zusätzlich gibt es einen Shuttle von Nickelsdorf nach Wien West. Somit haben wir eine stündliche Verbindung von der Grenze nach Wien.

Wir mobilisieren alle verfügbaren MitarbeiterInnen an den Bahnhöfen um hier alle Reisende bestmöglich zu versorgen.


4. September 2015, 10:00 Uhr

 

Es verkehren weiterhin keine Railjets und Eurocity-Züge zwischen Budapest-Keleti und Hegyeshalom. Wir raten unseren Fahrgästen daher derzeit von Reisen nach Ungarn ab. Betroffene können ihre Tickets an den ÖBB Ticketschaltern erstatten lassen.

Fahrgäste, die in Österreich mit den Railjets fahren möchten, die entweder von Ungarn kommen oder nach Ungarn fahren werden, werden gebeten, sich vor ihrem Fahrtantritt über die konkrete Fahrzeit ihres Zuges zu informieren. Dazu stehen an den großen Bahnhöfen die ÖBB Reisezentren, telefonisch das ÖBB Kundenservice 05-1717, per E-Mail unter kundenservice@oebb.at oder im Internet die elektronische Fahrplanauskunft unter scotty.oebb.at zur Verfügung.

Unverschiebbare Reisen in Richtung Ungarn können aber wie folgt abgewickelt werden: Mit den ÖBB railjets bis zum Grenzbahnhof Hegyeshalom. Dort umsteigen auf ungarischen IC (Intercity) nach Györ, von dort weiter mit IC (Intercity) nach Budapest. Diese Fahrt wird rund 1 Stunde länger dauern als üblich. In umgekehrter Richtung ist die Verbindung aus aktueller Sicht nicht planbar.


3. September 2015, 17:45 Uhr

 

UPDATE zu den nächsten fahrplanmäßigen Zügen aus Ungarn:

Der IC 316 Richtung Graz wird laut ungarischen Staatsbahnen auf ungarischer Seite zwischen Szombathely und Szentgotthard entfallen gelassen.

Der EN 462 von Budapest über Wien nach München wird zwar planmäßig in Wien eintreffen, jedoch von den ungarischen Staatsbahnen zwischen Budapest und der Grenze leer geführt.

Die Züge der ÖBB verkehren bis auf Weiteres nur bis zum Grenzbahnhof Hegyeshalom.

Den aktuellen Stand zum aktuellen Status aller Züge ist auch stets auf der ÖBB Fahrplan-Info sowie auf dem ÖBB Zugradar abrufbar.


3. September 2015, 15:50 Uhr

 

UPDATE: Den aktuellen Stand zum aktuellen Status aller Züge ist auch stets auf der ÖBB Fahrplan-Info sowie auf dem ÖBB Zugradar abrufbar.

3. September 2015, 14:15 Uhr

 

UPDATE: Auf Twitter und in den Medien fanden sich Gerüchte, wonach ein Zug von Budapest nach Graz unterwegs sein würde (siehe Screenshot ORF.at unten). Zur Klarstellung: Es handelt sich dabei lediglich um den ganz regulären Zug IC 316 von Kelenföld nach Graz. (Siehe APA-Meldung unterhalb).

3. September 2015, 12:00 Uhr

 

Ein Zug der ungarischen Bahn hat den Bahnhof Keleti in Richtung Sopron verlassen. Der thematisierte Zug, der in Budapest abgefahren ist, ist ein Zug der ungarischen Bahn. Wir haben derzeit keine weitere Info über den Zug.

3. September 2015, 10:45 Uhr

 

Aktuell gibt es keine Direktverbindungen (Railjets und Eurocity-Züge) zwischen Budapest und Hegyeshalom.

Züge werden derzeit an der ungarischen Grenze nicht von den KollegInnen der ungarischen Bahn übernommen. 

Wir tun, was wir in unserem Einflussbereich tun können: die Railjets von Wien zum Grenzbahnhof zu fahren. Dort müssen sie aufgrund der Nichtübernahme der ungarischen Bahn wenden  Die Maßnahmen zur Betreuung von Fahrgästen, insbesondere am Wiener Westbahnhof, bleiben natürlich aufrecht.

Wir raten unseren Fahrgästen daher derzeit von Reisen nach Ungarn ab. Betroffene können ihre Tickets an den ÖBB Ticketschaltern erstatten lassen.

Unverschiebbare Reisen in Richtung Ungarn können aber wie folgt abgewickelt werden: Mit den ÖBB railjets bis zum Grenzbahnhof Hegyeshalom. Dort umsteigen auf ungarischen IC (Intercity) nach Györ, von dort weiter mit IC (Intercity) nach Budapest. Diese Fahrt wird rund 1 Stunde länger dauern als üblich. In umgekehrter Richtung ist die Verbindung aus aktueller Sicht nicht planbar.

 Die weitere Entwicklung muss abgewartet werden, wesentlich sind hier die Entscheidungen der ungarischen Polizei und der ungarischen Bahn.

Fahrgäste, die in Österreich mit den Railjets fahren möchten, die entweder von Ungarn kommen oder nach Ungarn fahren werden, werden gebeten, sich vor ihrem Fahrtantritt über die konkrete Fahrzeit ihres Zuges zu informieren. Dazu stehen an den großen Bahnhöfen die ÖBB Reisezentren, telefonisch das ÖBB Kundenservice 05-1717, per E-Mail unter kundenservice@oebb.at oder im Internet die elektronische Fahrplanauskunft unter scotty.oebb.at zur Verfügung.

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