Klimaschutz: Immer auf der richtigen Spur - ÖBB
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Klimaschutz

Klimaschutz: Immer auf der richtigen Spur

*in Kooperation mit Kurier

Energiebündel: „Soko Donau“-Star Lilian Klebow lebt Klimaschutz und Öko-Bewusstsein jeden Tag.

Inwiefern ist Ihnen das Klimaschutzthema Energie wichtig?

Lilian Klebow: Ich habe vor vielen Jahren begonnen, mich mit dem eigenen ökologischen Fußabdruck zu beschäftigen. Deshalb besitze ich kein Auto. Aus beruflichen und privaten Gründen pendeln meine Familie und ich mit der Bahn oft zwischen München und Wien. Mein Mann (Schauspieler Erich Altenkopf, Anm.) fährt generell alles mit der Bahn. Innerstädtisch bin ich mit dem Rad unterwegs. Abgesehen davon achte ich auf Umweltschutz, indem ich wenig Fleisch esse, Gemüse ziehe, auf Pestizide verzichte, Düngemittel selbst herstelle, Plastik meide und mehr. Ich würde mich also durchaus als Öko-Tante bezeichnen.

Die ÖBB fahren zu 100 Prozent mit grünem Bahnstrom. Wie oft geben Sie der Bahn den Vorzug?

Wenn wir nach München fahren, bin ich immer per Bahn unterwegs. So kommen wir schneller, sicherer, entspannter ans Ziel als mit jedem anderen Verkehrsmittel.

Wussten Sie, dass auch Postbusse dank Wasserstoff energietechnisch umweltfreundlich fahren?

Wow, das ist ja super. Nein, das wusste ich nicht.

Mobilität und Klima: Was wäre da noch wünschenswert?

Ich finde, dass man einzelne Verkehrsmittel effizienter zusammenbringen müsste. Voraussetzung dafür wäre, etwa in Wien, ein besseres Radwegenetz. Dann könnte man mit dem Rad direkt zur Bahn fahren. Absteigen und gleich wieder einsteigen – optimal.

 

Ich halte es mit Jane Goodall: Jeder kann jeden Tag einen entscheidenden Unterschied machen.

Lilian Klebow, Schauspielerin

Strom am Wiener Hauptbahnhof wird gänzlich aus erneuerbarer Energie gedeckt. Wie schätzen Sie die Vorbildwirkung großer Unternehmen diesbezüglich ein?

Für große Konzerne ist das geradezu Pflicht, weil sie die nötige Schlagkraft haben, etwas zu verändern. Klar, dass die Menschen das registrieren und sagen: ,Schau mal, die ÖBB fahren jetzt zu 100 Prozent mit Grünstrom, auch der Bahnhof ist nachhaltig.’ Wenn es um die richtige ökologische Haltung geht, hat das stets große Vorbildwirkung. Da haben die ÖBB absolut Zugkraft!

Haben Sie den Eindruck, dass das Thema Klimaschutz und Energiesparen auch bei Film und Fernsehen angekommen ist?

Bei unserer Produktion „Soko Donau“ wird Wert darauf gelegt. Erst kürzlich hat jeder Mitarbeiter am Set eine Trinkflasche zum Umhängen bekommen. Dadurch sparen wir viel Plastikmüll. Vorbildlich ist auch unser Toningenieur, der nur noch aufladbare Batterien für alle Mikrofone verwendet. Viele Menschen beim Film machen sich eine Menge Gedanken, wie man auch in diesem Bereich ökologisch klug handelt.

Derzeit fährt Penny Lanz in „Soko Donau“ einen Mini. Was würden Kollegen sagen, wenn Lanz im E-Auto vorfahren würde?

Gute Idee. E-Auto oder Fahrrad. Beides fände ich gut. Das werde ich wohl noch einmal vorschlagen.

Und was tun Sie selbst, damit Ihnen die Energie nicht ausgeht?

Ich habe kleine Inseln, etwa 15 Minuten Yoga morgens. Das gibt mir Ruhe für die Aktivitäten des Tages. Eine große Lehre ist meiner Ansicht nach auch, dass alle Dinge, die sich gut und richtig anfühlen, leicht von der Hand gehen und dadurch meistens auch gut sind. Das ist eine große Kraft!

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