Mehr Ruhe in den Ruhezonen | Helle Köpfe entwickeln Ideen weiter - ÖBB
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Helle Köpfe

Mehr Ruhe in den Ruhezonen | Helle Köpfe entwickeln Ideen weiter

“Da geht noch mehr”, dachten sich Sarah und Martin, unsere InnovatorInnen aus dem Team Customer Experience. Nach der Devise werden die Ruhe- und Familienzonen jetzt noch weiterentwickelt.

Mehr Ruhe für die Ruhezonen

Ihr habt euch schon einmal darüber geärgert, dass euer gebuchtes Ticket in der Ruhezone des Railjets nicht die erhoffte Ruhe gebracht hat? Damit seid ihr nicht alleine! Die Maßnahmen zur Zonierung in Ruhe- und Familienzonen im Railjet-Inneren lösten auch in unserer Online-Community großes Interesse aus. Uns erreichten viele, kreative und bemühte Ansätze um die Zonierung noch weiterzuentwickeln und auch von außen sichtbarer und erlebbar zu machen. Das hat uns in unserer Vorgehensweise weiter bestärkt. Daher wird gerade ein Prototyp einer Außenkennzeichnung der Ruhe- und Familienzone an einer Garnitur unserer Railjets getestet.

 

Ohne Helle Köpfe keine

Weiterentwicklung von Ideen

Hinter jedem Projekt stehen natürlich bei uns MitarbeiterInnen, die für die Ideenfindung und Umsetzung zuständig sind und sich auch über die laufende Verbesserung von schon gut funktionierenden Dingen Gedanken machen. Für die Ruhe- und Familienzonen sind unsere InnovatorInnen Sarah und Martin aus dem Team Customer Experience verantwortlich.

Unsere Hellen Köpfe wissen eines ganz genau: Innovation braucht gute Ideen. Diese führten heuer auch zur Neugestaltung der „Ruhe- und Familienzonen“ in allen ÖBB Railjets. Zeit für Entspannung oder doch eher Spaß mit der Familie? Die Innenkennzeichnung der Ruhe- und Familienzonen ermöglicht es Reisenden ihren Platz basierend auf ihren eigenen Vorlieben und Bedürfnissen zu wählen und macht eine noch individuellere Reise im Railjet möglich.

Immer mehr Helle Köpfe

Dass es Helle Köpfe nicht nur in unseren Büros gibt, beweisen uns die vielen Rückmeldungen unserer Kundinnen und Kunden. Natürlich würden wir uns nun auch über Feedback zum Pilot-Railjet freuen. Aber nicht nur dazu: Zu welchen unserer Services auch immer ihr euch Gedanken macht, teilt sie mit uns!

Wie könnte man noch etwas verbessern? Worüber freut ihr euch gerade? Was fällt euch auf? Lasst es uns in den Kommentaren wissen, wir freuen uns über eure Rückmeldungen

5 thoughts on “Mehr Ruhe in den Ruhezonen | Helle Köpfe entwickeln Ideen weiter

  1. Caroline Schneidhofer

    Sehr geehrte Damen und Herren, helle Köpfe,

    Die Idee ist grundsätzlich nicht neu Ruhe Zonen in Zügen einzurichten, allerdings war ich nach der neuesten Änderung sehr positiv eingestellt und habe mir bei meiner nächsten Reise gleich einen Platz in der angeblichen Ruhezone reserviert.
    Leider hat sich zumindest an der Ruhezone in der 2. Klasse nicht viel geändert. Ja, es wird an der Tür angezeigt, dass man hier in einen Ruhezonenwagon einsteigt und auch die grünen Ruhezonen Stoffteile fallen einem gleich ins Auge, sogar an der Gepäckablage wurden Sticker geklebt, die darauf hinweisen sollen, allerdings am Rest hat sich absolut nichts geändert.
    Sitzt man einmal auf seinem Platz merkt man schon die Lautstärke mit der sich Fahrgäste unter einander oder am Telefon unterhalten. Die neuen Regelungen greifen leider nicht, weder wird leise miteinander gesprochen, noch wird das Telefon leise geschalten oder die Lautstärke von Kopfhörern reguliert.
    Fazit:
    Möchte man seine Ruhe haben muss man einiges an Geld draufzahlen um in der 1. Klasse sitzen zu können, dort ist die Menge der Fahrgäste weitaus geringer. Ansonsten kommt man dem Lärm nicht aus. Vielleicht wäre es hilfreich zu prüfen ob sich Fahrgäste in diesem Bereich auch an Vorschriften halten. Ich werde die Rückfahrt in einer sogenannten “Ruhezone” wohl noch über mich ergehen lassen müssen, mal sehen ob es das nächste mal besser läuft, ansonsten vermerk ich, niemals wieder 2. Klasse, die Umsetzung hat hier scho mal ihr Ziel verfehlt.

    Mfg

  2. Ana Popotnig

    Nette Idee, aber in real gar nicht umgesetzt. Die Mitreisenden scheinen sich entweder nicht darum zu scheren, oder sie sind kollektiv blind. Herumgrölende Halbbesoffene, Familien mit Kleinkindern, denen es offenbar unzumutbar ist, 1 Waggon weiter in den Familienbereich zu gehen, lauten Telefonaten oder ständigem rumgebimmel von SMS oder Musik aus Kopfhörern, die trotzdem einige Sitzplätze entfernt gut hörbar ist oder Leute, denen es erst beim Aussteigen auffällt (“Ups, das war der Flüsterwagen”), das sind nur wenige Beispiele von Mitreisenden, die die Nerven eines Ruhe/Stille liebenden Reisenden auf die Probe stellen und über die Dauer der Fahrt nicht unerhebliche Frust und Aggressionen provozieren. Ich frage mich ernsthaft, ob man im Ruhebereich mit Kleinkindern ruhiger fährt als im – anscheinend nicht frequentiertem- Familienbereich Angeblich gibt es ja auch eine Vertragsstrafe für störendes Verhalten im Ruhebereich, allerdings hatte ich in 6 Jahren von regelmäßigen mehrstündigen Reisen hatte ich noch nie das Vergnügen, zuzusehen, wie ein offensichtlich störender Reisender draufzahlen müsste. Wenn störende Reisende öfter draufzahlen würden, könnte es ja sein, dass sich der ein oder andere drauf erinnern würde, zu schauen, ob nicht rein zufällig ÜBERALL auf und im Waggon irgendetwas drauf hinweist, dass sie sich gerade im Ruhebereich befinden. Falls dieses Kommentar etwas stark herüberkommt, muss ich mich entschuldigen. Ich befinde mich gerade im Railjet- Ruhebereich, außer mir sind hier unter anderem 1 SMS-er, bisher 3 Telefonierende, 2 laut Musik hörende Personen und 2-3 Familien mit lauten Kindern und einige, die eine Art Diskussionsbereich oder Begegnungszone nötig hätten. Von den ca 4 Stunden Fahrt sind gerade erst 30 Minuten vorbei.

    MFG

  3. Elisabeth

    Ich habe die Ruhezone bei meiner 8stündigen Zugfahrt sehr genossen.
    Zwei Neuzugänge wurden in der ersten Minute von einem Mitreisenden darauf hingewiesen, dass sie sich bitte an die Ruhezone halten möchten. Es folgte eine Entschuldigung der Beiden und gut war es.
    Eine tolle Sache. Ich werde weiterhin gerne die Ruhezone benutzen.

  4. Zuzanna Schnabl

    Dem kann ich mich nur anschließen.
    Solange die Störenfriede nicht endlich seitens des ÖBB Personals AKTIV auf ihr Fehlverhalten aufmerksam gemacht werden, wird wohl all das gut gemeinte Design nicht helfen.
    Ich fahre, falls vorhanden, immer im Ruhebereich – in der Hoffnung, dass es eine ruhige Fahrt wird. In der Praxis kann ist der Geräuschpegel leider nicht selten genauso hoch wie in einem normalen Waggon. Gespräche werden geführt ohne Rücksicht auf Verluste (Flüsterton Fehlanzeige), SMS-en werden hin und her geschickt (um die Lautlos-Funktion am Handy kümmert sich niemand), äußerst selten geht jemand zum Telefonieren vor die Tür oder beendet sein Gespräch nach einigen Sätzen. Familien mit (Klein)Kindern sind leider keine Ausnahme, wenn dem Nachwuchs dann ein Video/Spiel vorgelegt wird (natürlich ohne Kopfhörer) ist an Ruhe nicht zu denken und jedes Verständnis hat seine Grenzen.
    Auch schon erlebt: ein recht lebendiger Ruhebereich mit all den oben erwähnten Geräuscheinlagen, während im nächsten Waggon eine verlassene, total ruhige Familienzone vor sich hin schweigt. Familienzone is the new Ruhebereich?
    Oft gibt man sich geschlagen weil man sich nicht bloßstellen möchte, nicht “pingelig” sein will… und merkt erst in einer zufälligen Ruhepause, wie ruhig es eigentlich sein sollte in einer RUHEZONE.
    Dass sich jemand versehentlich in den Ruhebereich setzt, kann passieren. Ein einziges Mal ist es allerdings vorgefallen, dass die 2 Damen, nachdem sie von entnervten Reisenden darauf aufmerksam gemacht wurden, tatsächlich den Wagen gewechselt haben. Meist werden solche Zurufe nicht bzw. nur kurz beachtet, oft gibt es dazu den obligatorischen bösen Blick oder einen Kommentar im Sinn von “Regen Sie sich nicht so auf”.
    Was man sich wünschen würde? Dass die ÖBB Mitarbeiter lärmende Fahrgäste auf die Ruhezonen aufmerksam machen (entweder mit Durchsagen, persönlich oder beides), und dass die Personen bei Nichtbefolgen der Ruhe-Regeln angewiesen werden, den Wagen zu verlassen. Es gibt schließlich genügend Plätze im Zug an denen man sich normal (Normalbereich) oder auch etwas lauter (Familienzone) unterhalten kann, ohne dass sich jemand darüber aufregen wird, weil ein gewisser Lärmpegel auch zu einer Zugfahrt gehört.
    Aber bitte nicht im Ruhebereich.

  5. Richard Bachinger

    Kann mich den Kommentaren nur anschließen.

    Wir haben für unsere Reise im RJX1265 von Saalfelden nach Wien Plätze in der sogenannten “Ruhezone” reserviert, um entspannt aus unserem Urlaub zurückzukommen. Ab Zell am See war es mit der Ruhe aufgrund der massiven Regelverletzungen anderer Mitreisenden vorbei. Da unsere direkten Aufforderung fruchtlos blieben, baten wir den Zugbegleiter, sich der Einhaltung der Ruhezonen-Regeln anzunehmen. Dieser zeigen uns aber nur sein absolutes Desintesse und fühlte sich offensichtlich seinen Kunden in keinster Weise verpflichtet. Es ließ uns mit dem Konflikt völlig allein und die Fahrt in dem sog. “Ruhezone” machte jede Erholung aus dem Urlaub zunichte!

    Was muss sich ändern:
    a) ÖBB-Mitarbeiter müssen die Ownership übernehmen. Das ist nicht immer lustig, aber so funktioniert eben Service. Wenn niemand für die Regel zuständig ist, werden sie auch nicht eingehalten. Ist überall so. Aufkleber sind ja nett, aber wenn Handyzombies heutzutage gegen Auto laufen, werde sie wohl nicht auf einen Smilie achten.
    b) Aufschlag für Service “Ruhe”. Wer dort sitzen will soll dafür zahlen.

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