Postbus - mit Wasserdampf in die Zukunft - ÖBB
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Klimaschutz

Postbus – mit Wasserdampf in die Zukunft

ÖBB-Postbus startet erstmaligen Testbetrieb eines Wasserstoffbusses in Österreich.

Postbus startete den ersten Testbetrieb eines Wasserstoffbusses in Österreich. Dieser wird für drei Wochen auf der Strecke der Vienna Airport Lines (Flughafen Schwechat – Wien) im Einsatz sein. Das Umweltschutz-Potenzial dieser Technologie ist enorm, werden doch beim Einsatz von Wasserstoffbussen keinerlei klimaschädlichen Emissionen erzeugt, sondern nur Wärme und Wasserdampf.

Mit emissionsfreier Mobilität in die Zukunft

Jedes Gramm CO2, das nicht in die Atmosphäre gelangt, ist ein Gewinn für die Umwelt und somit für uns alle. Die ÖBB haben sich als einer der führenden Anbieter nachhaltiger Mobilität zu einer umfassenden Klimastrategie bekannt. So setzen die ÖBB auf

  • hundert Prozent grünen Bahnstrom, der aus Wasser-, Wind- und Solarenergie gewonnen wird
  • moderne Technologie wie Rückspeisebremsen, die Bremsenergie sinnvoll nutzen und wieder in die Oberleitung einspeisen
  • Spritbarometer und ressourcenschonende Fahrtrainings für ihre PostbuslenkerInnen
  • grünen Beton, der in der Herstellung ein Viertel weniger CO2 freisetzt
  • Hybridloks, die auch auf nicht elektrifizierten Strecken dieselfrei fahren können

Wie funktioniert der Wasserstoffbus?

Herzstück des Wasserstoffantriebs sind ein Elektromotor und eine Brennstoffzelle. Durch Sauerstoffzufuhr erfolgt eine chemische Reaktion in der Brennstoffzelle, welche Energie freisetzt. Diese Energie betreibt wiederum den Elektromotor. Im Unterschied zu batteriebetriebenen Bussen entsteht die Stromerzeugung direkt im Fahrzeug. Die Reichweite eines wasserstoffbetriebenen Busses beträgt rund 400 Kilometer pro Tankfüllung. Der Wasserstoffbus wird im Oktober drei Wochen auf den Linien der Vienna Airport Lines im Einsatz sein.

 

Eigene Schulungen für LenkerInnen

Um den Umgang mit den neuen Bussen zu üben und deren Fahrverhalten kennenzulernen, gab es für PostbuslenkerInnen im Vorfeld eigene Schulungen. Der Testbetrieb soll nun zeigen, wie die Wasserstoffbusse in Zukunft im regulären Betrieb eingesetzt werden können, um den öffentlichen Verkehr auch abseits der Schiene so klimafreundlich wie möglich zu gestalten.

 

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