Der Tag hat 24 Stunden, wenn das nicht reicht, nehme ich die Nacht dazu - ÖBB
Alernative Text

Menschen

Der Tag hat 24 Stunden, wenn das nicht reicht, nehme ich die Nacht dazu

Auch nicht-Kaffee-trinken und trödeln macht munter! Annelies ist der lebende Beweis dafür. Und ganz nebenbei rockt sie komplexe Zahlengewirre und den Stephansdom.

Das faszinierendste an meinem Beruf im Bereich Controlling ist…

Die Abwechslung: jeden Tag kann ein neues Thema aufkommen und ich habe mit den unterschiedlichsten Menschen zu tun: von Geschäftsführern und Führungskräften bis hin zu manuellen MitarbeiterInnen aus der Produktion. So ist es natürlich auch eine Herausforderung, für die verschiedensten Persönlichkeiten jeweils die richtige Kommunikationsbasis zu finden.

Mein berufliches Highlight ist/ war …

Jedes Mal, wenn ich es schaffe, durch Auswertungen und Diagramme bei Kollegen ein „Aha-Erlebnis“ hervorzurufen und ihnen die Inhalte, die hinter den Zahlen stecken, zu verdeutlichen!

Ein typischer Arbeitstag sieht für mich so aus:

Um 05:00 läutet der Wecker – je nachdem wie lange ich herumtrödel (ich schlafe lieber weniger und muss mich aber in der Früh nicht hetzen), bin ich dann zwischen 06:00 und 08:00 im Büro. Kleiner Fact am Rande: Ich bin eine NICHT-Kaffee-Trinkerin!
Als erstes im Büro: Radio aufdrehen (klassische Musik – so lange, bis mein Kollege kommt), dann sofort PC aufdrehen. Dann meine To-Dos abarbeiten: Auswertungen, Analysen und Berichte erstellen, Meetings besuchen, viele E-Mails beantworten, aktuelle Themen/Probleme in kleinen Arbeitsgruppen bearbeiten, Mitarbeit bei Projekten oder auch mal Vortragen und Prüfen bei TS-internen Ausbildungen.
Verlassen des Büros: hm, auch sehr unterschiedlich: kann schon mal 15:00 sein, wenn eine Probe am Nachmittag angesetzt ist; kann aber auch bis nach 19:00 werden (Berichtsphase).

 

So bekomme ich Arbeit und Freizeit unter einen Hut. Mein Rezept für eine gute Work-Life-Balance:

Da habe ich ganz klar 2 Motti:
„Der Tag hat 24 Stunden, und wenn das nicht reicht, nehme ich die Nacht dazu“ und
„Schlaf wird überbewertet!“

Wie lange singst du schon im Chor? Wie kam es dazu?

Angefangen habe ich mit 8 oder 9 Jahren in der Musikschule (dort war Chor ein Pflichtfach), dann hat es mich mit 10 Jahren das erste Mal auf die Bühne verschlagen, zu dem Zeitpunkt aber noch mit Schauspiel –mit 15 bin ich dann zum International Children’s Choir Wien gekommen. Mit 16 habe ich das erste Mal in einer Oper gesungen (MacBeth von Verdi), seit ich 18 bin, nehme ich fast durchgehend Gesangsunterricht, und nachdem ich auf der Bühne Blut geleckt hatte, war Chor- und Ensemble-Singen ideal für mich!
Das Schönste für mich sind szenische Inszenierungen, wo es also nicht allein ums Singen geht, sondern auch ums Darstellerische. Das konnte ich bis jetzt auf verschiedenen Wegen ausleben: mit dem Wiener Kammerchor in Operninszenierungen, beim Musikfestival in Steyr und bei Musicalaufführungen (da durfte ich auch schon die ein oder andere Solorolle singen/spielen).
Ein sehr schönes Erlebnis war auch, dass ich bei der Hochzeit eines Arbeitskollegen singen durfte. Derzeit singe ich unter anderem sehr viel im Vokalensemble vom Stephansdom.

Was macht das Singen im Chor so besonders für dich?

Musik ist lebenswichtig für mich! Sie dann selbst auszuüben und das in einer Gemeinschaft im wahrsten Sinne des Wortes im Gleichklang ist einfach ein herrliches Erlebnis! Sollte jeder mal ausprobieren!

Steckbrief

  • Name: Annelies Pfeifer
  • Sternzeichen: Krebs
  • Tätig für: ÖBB TS-GmbH, Senior Spezialistin Controlling
  • Liebt: Schokolade
  • Hasst: Spritzen
  • Plant gerade: ein Buch zu schreiben

 

Bei rund 40.000 Mitarbeitern gibt es viele Helle Köpfe die täglich machen, wofür ihr Herz schlägt. Mehr dazu unter oebb.at/hellekoepfe 

 

Leiwand!4 Personen finden das Leiwand!

Schreiben Sie einen Kommentar

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Verfasst von

Katharina Fischer-See

Mitarbeiterin des ÖBB Social Media Teams

Weitere Beiträge von Katharina Fischer-See