Die Nightjets der neuen Generation: Ein erster Blick in die Zukunft! - ÖBB
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Bus & Bahn / Für Morgen

Die Nightjets der neuen Generation: Ein erster Blick in die Zukunft!

Besichtigt mit uns das neu gestaltete Zuginnere der Nightjet-Züge, die ab 2022 in Einsatz sein werden.

Schon heute kann man sich in den Nightjets der Zukunft umsehen. Die digitalen Entwürfe zeigen: Bald reisen wir noch praktischer, noch schöner, noch gemütlicher, noch sicherer – und das alles in einem zeitlos-schicken und bedürfnisorientiertem Design. Die nächste Generation von Schlaf- und Liegewagen verbindet umweltfreundliches Reisen mit einem Hauch von Futuristik – top ausgestattet und in angenehmer Atmosphäre.

Mehr Komfort und Privatsphäre in den neuen Nachtzügen

Die siebenteiligen Nightjets der neuen Generation werden aus zwei Sitzwagen, drei Liegewagen und zwei Schlafwagen bestehen. Während in den Liegewagen neben den bisher gewohnten Abteilen die bis ins Detail durchdachten MiniSuites noch mehr Privatsphäre bieten, wird im Schlafwagen das Reisen noch bequemer: Die Gestaltung der Schlafwagen sorgt für ein gemütliches, gemeinsames Reisegefühl und die sehenswerten Standard- und Deluxe-Abteile verfügen zukünftig über eine eigene Toilette samt Duschmöglichkeit. Neu an Bord ist das kostenfreie WLAN und onboard Portal, das im Fernverkehr bisher auf die Railjets beschränkt war und nun auch Reisenden in den Nachtzügen der neuen Generation zur Verfügung steht.

Aber wie heißt es so schön?

Der erste Eindruck zählt. Also: Bitte einsteigen und in Ruhe umsehen – der Zug in die Zukunft fährt ab!

Sleep well: MiniSuites – Die Schlafkapsel der Zukunft

Maximale Privatsphäre, mehr Funktionalität und Gemütlichkeit im Liegewagen: Die Kapseln sind bis ins letzte Detail durchdacht.

  • Privatsphäre für Alleinreisende – eine MiniSuite für sich alleine mit NFC-Versperrmöglichkeit
  • Möglichkeit 2 Kapseln auf gleicher Ebene zu verbinden durch Öffnung einer Trennwand
  • Verstauung von Gepäck in versperrbaren Schließfächern vor den Kapseln
  • Ausstattung in der Kapsel: verschiebbarer & klappbarer Tisch entlang der Seitenwand mit integriertem Spiegel, Leselampe, Auflademöglichkeiten (wireless charging/Steckdose), Rollo, Kleiderhaken sowie Magazintasche für die Ablage von persönlichen Gegenständen
  • Bediendisplay mit diversen Komfortfunktionen wie etwa Lichtsteuerung oder Serviceruf
  • Polsterung auf der Seitenwand sowie im Kopf/Rückenbereich
  • Österreich-Flair durch Wandgestaltung mit Berglandschaft
  • Bettenform (Kopfbereich breiter – zum Fußbereich hin verjüngt)

Gemeinsam noch besser: Die Privat-Abteile

Ob mit Kind & Kegel oder den besten Freunden: Das Abteil für 4 Personen ist ein Raumwunder mit fixen Betten und gemütlicher sowie funktioneller Inneneinrichtung.

  • Abteilversperrung mithilfe von NFC-Karten
  • Großzügiger Gepäckstauraum unterhalb der unteren Betten
  • Fixe Betten ohne Klappmechanismus
  • Versenkbarer Tisch + zusätzliche Polsterung für die Schaffung eines zusätzlichen Kinderbettes
  • Polsterung auf der Seitenwand sowie im Kopf/Rückenbereich
  • Österreich-Flair durch Wandgestaltung mit Berglandschaft
  • Ambientelicht mit RGB Beleuchtung
  • Ausstattung im Abteil: 2 Tische auf beiden Ebenen, abnehmbare Aufstiegsleiter, Spiegel, Leselampen, Auflademöglichkeiten (wireless charging/Steckdose), Rollo, Kleiderhaken sowie Magazintasche für die Ablage von persönlichen Gegenständen
  • Bediendisplay mit diversen Komfortfunktionen wie etwa Lichtsteuerung oder Serviceruf
  • Bettenform (Kopfbereich breiter – zum Fußbereich hin verjüngt)
  • Integrierter Herausfallschutz (Form der oberen Betten)

Zuhause auf Schienen: Der Schlafwagen des neuen Nightjets

Die Schlaf-Abteile Standard/Deluxe mit 2 Betten überzeugen mit Finessen – untertags eine bequeme Lounge, in der Nacht gut und großzügig gebettet. Außerdem gibt es eine eigene Toilette samt Duschmöglichkeit.

  • Abteilversperrung mithilfe von NFC-Karten
  • Fixe Betten ohne Klappmechanismus
  • Zusätzliche Sitzbank mit versenkbaren Tisch + auflegbare Polsterung für flexible Nutzung
  • Eigenes ÖBB Design für Leselampe
  • Ausstattung im Abteil: Auflademöglichkeiten (wireless charging/Steckdose), Rollo, Kleiderhaken sowie Magazintasche für die Ablage von persönlichen Gegenständen
  • Ambientelicht mit RGB Beleuchtung
  • Großzügiger Gepäckstauraum unterhalb der unteren Betten
  • Österreich-Flair durch Wandgestaltung mit Berglandschaft
  • Fix integrierte Aufstiegsleiter
  • Bettenform (Kopfbereich breiter – zum Fußbereich hin verjüngt)
  • Integrierter Herausfallschutz (Form der oberen Betten) in Echtholz-Ausführung
  • Bediendisplay mit diversen Komfortfunktionen wie zB Lichtsteuerung oder Serviceruf
  • Integrierter Sanitärbereich mit Dusche und WC

Der Mensch im Mittelpunkt

Der erste Blick ins Innenleben der neuen Nightjets macht Lust auf mehr. Was sicherlich auch daran liegt, dass unsere Kund*innen aktiv dabei mitgestalten konnten: Erste Modelle der Liege- und Schlafwagenabteile wurden bereits im Winter 2016 am Wiener Hauptbahnhof besichtigt – hunderte Besucher*innen nutzten die Möglichkeit Probe zu liegen und ihr Feedback abzugeben. Ihre wertvollen Ideen und Anregungen haben uns dabei geholfen, das Design weiter zu optimieren.

Übrigens…

Das Innendesign der neuen Tag- und Nachtzüge wurde mit dem Behindertenrat abgestimmt und Änderungswünsche schon berücksichtigt! 🙂

Leiwand!1.13K Personen finden das Leiwand!

33 Kommentare zu “Die Nightjets der neuen Generation: Ein erster Blick in die Zukunft!

  1. erich widy

    Da ich schon oft verschiedene DeLuxe 2-Bettabteile zB. nach Italien benutze freue ich mich schon auf diese gut durchdachten Schlafwagen.Leider war bis dato d. Gepäck ein Handicap je nach Wagentyp. Dies ist dann super gelöst.Bravo! MfG E.Widy

  2. Martin Schwerter

    Wow, super Konzept! Gerade mit den Kapseln, die wahrscheinlich noch im Vergleich zum Schlafabteil günstig sein werden, aber bereits eine gute Privatsphäre bieten, wird man sicherlich gut europäisch Reisende vom Flieger in die Bahn locken können.
    Ich würde mir einen Nachtzug mit genau diesem Konzept auf der Verbindung Berlin-Paris wünschen.

  3. Dominik Reber

    Kann man in den Mini Suiten auch sitzen? Oder nur liegen?
    Bei den alten Couchetten sind die Sitze ja auch gleich die Betten. Wir waren soeben damit in Berlin und ich fand die Matratzen (Sitzpolster) zum schlafen extrem hart und unbequem. Ist das nun etwas besser in den neuen Zügen?
    Leider hat es hier etwas wenige Bilder, so kann man sich keinen besonders gutes Bild davon machen, wie toll das nun wirklich ist. Aber ich freue mich trotzdem schon auf die nächste Reise damit! Schön, dass Ihr die Nachtzüge nicht habt aussterben lassen. DANKE!

    1. NN

      Die aktuelle Norm zum Brandschutz erfordert leider ziemlich harte Matratzen. Sicherheit geht halt vor Komfort.

  4. Hyyperlic

    Wow, Klasse, Klasse, Klasse! 🙂

  5. Benjamin Appelt

    Wie sieht es mit Barrierefreiheit aus?

    Gibt es dazu auch Infos?

  6. ruth

    Wow,
    Siemens hat sich hier wieder mal selbst übertroffen!
    Ich kann es nicht erwarten, mit diesen tollen Nightjets durch Europa zu fahren!
    Danke Siemens und ÖBB!

    1. Joa Falken

      Siemens hat da nicht viel entworfen. Das Design stammt wenigstens bei den Kabinen von einem Designstudio aus Rüsselsheim.

    2. NN

      Das Design ist eine Mischung aus dem Grundkonzept eines britischen Designbüros, den Vorstellungen der ÖBB, Inputs von Behindertenvertretern und natürlich auch von Siemens.

  7. Grete Neumeister

    Hoffentlich auch bald bitte auf den Autozügen!

  8. Nozomi07

    Schick sehen sie aus! Vor allem die Minisuite wird genau meine Art zu reisen sein, und mit Familie ist der Vierer perfekt. Ich freu mich drauf!

    Nur eines irritiert mich: Die Ränder der Betten scheinen mit einer Art Filz oder Stoff bezogen. Wie will man das hygienisch halten? Es hat seinen Grnd, dass normalerweise in Betten alle Stoffe mit waschmaschinentauglichen Bezügen versehen sind. Hier scheint das nicht der Fall zu sein. Nach tausenden Benutzungen könnte das schnell ranzig aussehen.

  9. Der 103er

    Was für tolle Neuerungen!

  10. Hans-Juergen Kastner

    Ich wünsche Ihnen wirtschaftlichen Erfolg. Das sieht alles sehr gut und durchdacht aus.
    Aus meiner Sicht ist die Laufruhe der Wagons aber besonders bei schlechter Schienenlage und Weichenpassage von noch größerer Bedeutung.
    Ich habe da mit dem Wagenpark der DB schlechte Erfahrungen. Die Vorortzüge laufen ruhiger, als die damals von DB eingesetzten Wagen mit “Ruheplätzen”. Ganz besonders war die Ruhe gestört, wenn man einen Platz über den Drehgestellen hatte.

  11. Daniel

    Liebe ÖBB, super, dass ihr das macht was man bei uns in Deutschland selbst nicht auf die Reihe bekommt! Ich freue mich auf die neuen Wagen!
    Zudem würde ich mir einen weiteren Ausbau der Nachtzüge samt Autozüge wünschen! Warum nicht dem Sommerchaos auf der Brenner- oder Tauernautobahn entgegenwirken mit einem Angebot beispielsweise München/Salzburg – Rijeka/Verona? Leichter fahre ich Autozug als mir den Streß auf der Straße anzutun!

  12. Meister_Froehlich@web.de

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich finde die Ideen sehr gelungen. Meiner Frau und mir sind Reisen mit dem Fahrrad sehr ans herzgewachsen, das heißt wenn für uns eine Reise mit dem Nightjet in Frage kommt dann nur wenn eine Art Gepäckwagen oder Gepäckabteil (auch für viele Fahrräder geeignet ) der ohne Reservierung benutzt werden kann, mitfährt.

    Vielen Dank für die Möglichkeit dies Kund zu tun.
    Mit freundlichen Grüßen
    Olaf Fröhlich

  13. Dirk Esser

    Ein grosses Bravo der ÖBB. Wann können wir auch hier in Frankreich mit solchen Zügen fahren ?

  14. Anneliese

    Super freue mich schon darauf,hoffe es ist leistbar.lg

  15. andreas elentner

    Gut, dass man die Nutzer diesmal mitreden lässt! Offenbar hat man aus dem unfassbaren Talent I Desaster gelernt.
    Den Herausfallschutz, wie abgebildet find ich zu wenig. Da sollte es mittig noch was geben, zb. zum hochklappen. Fragen Sie bitte Schlafärzte.
    Wie wird der Sitzwagen aussehen? Ein komfortables Liegeabteil ist fein, aber wenn es zwei bis drei mal soviel kostet, wie ein Ticket im Tageszug (zb.Strecke Ibk-Wien mit VC), stellt es für viele keine Alternative dar.
    Die alten Sitzabteile haben den Vorteil, dass man eine halbwegs bequeme Liegefläche machen kann. Bei Vollbelegung sind sie aber wegen fehlender Beinfreiheit sehr unbequem in der Nacht. Vielleicht findet sich eine Lösung mit speziellen Sitzen die sich besonders weit zurückstellen lassen? Dann wär man gegenüber den Nachtbussen sehr konkurrenzfähig.

  16. Martina

    Es bleibt zu hoffen, dass die Buchungen dann auch wieder leichter werden. Und man am Schalter nicht falsche Auskünfte bekommt.

  17. Volker Braun

    Erstklassig!! Weiter so … macht immer wieder Freude mit der ÖBB zu reisen.

  18. Carl-Michael Hübl

    Klingt vieles ansprechend. Aber wer hat das formuliert: Möglichkeit 2 Kapseln auf gleicher Ebene zu verbinden durch Öffnung einer Trennwand
    Kapseln gibt’s bei Nespresso

  19. Gangl

    Perfekt Gratuliere bin dabei !

  20. Elmar

    Toll, ÖBB! Bitte baut das nachtzugnetz weiter aus!

  21. Urs Bürgi

    Toll, wir freuen uns! Schade das wir so lange warten müssen.

  22. mops

    cool

  23. Joa Falken

    Eine Mischung von Mini-Suite-Kapseln und Schlafabteilen in einem Wagen wäre m.E. günstiger, weil es dann weniger Gedränge gäbe, wenn alle gleichzeitig aus ihren Kapseln aussteigen wollen, und weil das auch bessere Möglichkeiten gäbe, je nach Frequentierung einer Strecke die Kapazität geringfügig zu variieren. Bei getrennten Wagen müssen ja im Prinzip mindestens je ein Wagen mit Mini-Suites, 2er Abteilen und ein Wagen mit der dritten Kategorie zusätzlich angehängt werden.

  24. Heinz

    Ich bin der Meinung, das ist SPITZE!!!
    Gerne auch wieder Zürich-Copenhagen direkt!

  25. Joa Falken

    Die Betten sehen ziemlich hart aus, geht man von der geringen Höhe der Matrazen aus. Dabei ist gerade im Zug Vibrationsdämmung sehr wichtig.
    Der Absturzschutz der oberen Betten kommt mir unzureichend vor, nachdem der größte Teil der Gewichts in der Körpermitte ist, erscheint mir der höhere Rand im Kopf- und Fußbereich etwas zu wenig.

    Der “großzügige Gepäckstauraum unterhalb der unteren Betten”sollte auch mal beiden SItzabteilen verfolgt werden. Bei den Mini-Suites sollte vielleicht zu Lasten des Designs gewährleistet werden, dass wenigstens zwei sperrige Koffer je vier Personen Platz finden können. Wenigstens in der Mitte ist die Höhe der Schließfächer ja nicht durch Stufen und Handgriffe vorgegeben.

  26. Ana Wachsmuth

    Gut gemacht! Ich wünschte, die Deutsche Bahn setzt auch wieder auf Schlafwagen und lernt voin Euch!
    Grüße aus Hamburg,
    Ana

  27. Janina Sieger

    Klasse!!! Weiter so!!!

  28. Michael Thieme

    Wir brauchen Nachtzüge, um größere Strecken auf Stahlrädern einigermaßen bequem zurücklegen zu können. Ich denke an die Nachtzugfahrten nach Polen, Rumänien und über den Balkan in früheren Zeiten oder später quer durch Deutschland und nach Italien…
    M.Th. aus DD

  29. Peter Fitz

    Daran sollte sich die DB echt ein Beispiel nehmen; wirklich ein gelungenes Design und hoffentlich für jeden Geldbeutel etwas dabei

  30. Joa Falken

    Ich hoffe, es bleibt bei der Möglichkeit, auch einzene Betten in den Abteilen zu buchen. Auch in Privat-Abteilen.
    Schließlich haben manchen Leute Platzangst in den engen Boxen, haben aber nicht das Geld für ein Einzelabteil, schon gar nicht für ein eigenes Luxus-Abteil. Wenn nur noch ein letztes Abteil verfügbar ist, kann das dann natürlich solchen Reisenden vorbehalten werden, die auch eine Gesamtbuchung machten möchten (das zweite Bett kann dann aber trotzdem einzeln angeboten werden, wenn der Reisnde es will, für den Fall eines “Nachrückers/in”)
    Fair wäre indes: Halbes Abteil, halber Preis.

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